Über mich

Für mich ist dies mein drittes „Comming out“. Mein erstes hatte ich mit 15 Jahren als Lesbe, mein zweites mit 30 Jahren als Femme und nun, mit 53 Jahren, stehe ich dazu, dass ich schon immer Milch in meinen Brüsten haben wollte, unabhängig von der Geburt eines Kindes oder Beziehung. Für mich ist der Milchfluß ein lebendiger Ausdruck meines Frau-Seins.

Diesen Wunsch nach Milchbrüsten hatte ich schon kurz nach dem sich bei mir Brüste entwickelt hatten und wurde dann im Laufe der Jahre immer stärker, besonders als ich mich zu meinem Femme-Sein bekannte. (Femme ist eine weiblich identifizierte Lesbe)

Trotz einer Beziehung zu einer Ärztin, die die Flüssigkeit aus meinen Brüsten sehr genoß (ärztliche Tests ergaben bei mir einen natürlich höheren Prolaktinspiegel), konnte ich nicht in Erfahrung bringen, wie ich ohne Schwangerschaft in den Milchfluß kommen könnte. Auch eine Anfrage bei einer befreundeten Gynäkologin brachte mich nicht weiter, da auch sie darüber nichts wußte. So mußte ich mich notgedrungen damit abfinden weiterhin mit „leeren“ Brüsten durch die Welt zu gehen.

Vor etwa zwei Wochen stolperte ich im Internet über die Seite „Land of Milk and Honey“ und war sehr erstaunt herauszufinden, dass es inzwischen eine ganze Bewegung dazu gibt. Es gibt Frauen, die wie ich dies nur für sich selbst machen, weil sie sich mit Milchbrüsten erotischer, weiblicher und lebendiger fühlen, unabhängig von einer Beziehung, wie auch Paare, die durch eine Erwachsenenstillbeziehung (im englischen „ANR“ Adult Nursing Relationship oder „ABF“ Adult Breast Feeding) Sinnlichkeit, Intimität und Nähe in der Beziehung verstärken möchten. So durchforstete ich das deutschgsprachige Internet und fand viele Infos und werde nun hoffentlich bald zu laktieren beginnen.

Dieser Blog wird von meiner Reise in den Milchfluß berichten. Medizinisch heißt das „induzierte Laktation“. Auch möchte ich mit diesem Blog Frauen Mut machen ihre eigenen Wünsche wahrzunehmen und sie zu leben. Mehr daüber wie mein Wunsch zur Laktation sich über die Jahre entwickelt hat könnt ihr in dem Text „Wie ich dazu kam“ lesen.

Wieso Hathors Tochter? Hathor ist die ägyptische Kuh-Göttin, Beschützerin / Patronin der Frauen, der Geburt und Kinder, sie steht für Sinnlichkeit, Lebensfreude, Musik und Tanz, ach ja, auch Milch…..

Advertisements

5 Kommentare

  1. verflixt said,

    11. Juli 2008 um 15:52

    Hallo Hathors Tochter,
    Doch, es gibt in Berlin mehr als eine Frau, die ihre Milch wie Du zum Fließen gebracht hat – auch wenn ich selbst ein Mann bin … der es aber auch gut von der eigenen Frau kennt. Trau Dich mal, Dich bei http://groups.yahoo.com/group/stillbeziehungen/ anzumelden, der dortige Admin hilft Dir bestimmt weiter – vielleicht auch, was Kontakte zu anderen Lesben anbeklangt.

    Ansonsten drücke ich Dir die Daumen, daß alles klappt und vorallem mach Dir keinen Streß. Sagt sich schön leicht, so als Konsument, ich weiß, ich weiß, ich weiß…
    😉
    „verflixt“

  2. hathorstochter said,

    22. Juli 2008 um 09:22

    Hallo „verflixt“,
    wenn Du Dir diese Seite „HathorsTochter“ wirklich angesehen hättest, hättest Du unter Blogroll nicht nur die von Dir angegebene Yahoo-Gruppe, sondern auch noch andere Kontakte gefunden.

    Ich war in dieser von dir genannten Gruppe schon Mitglied und bin wieder gegangen, weil es mich angewidert hat, dass dort Frauen im allgemeinen, sobald sie laktieren nur noch als Milch-gebendes Etwas angesehen werden. Da dort ca. zu 98% Männer Mitglied sind, dominieren ihre Belange, Interessen und Sichtweisen, die ich als hochgradig frauenverachtend und beleidigend empfinde.

    Ich überlege deshalb ein Forum nur für Frauen zum Thema „erotische Laktation“ einzurichten. Bitte sage all den Frauen bescheid, die Du kennst und vielleicht dort Interesse hätten sich auszutauschen.Ich werde spätestens, wenn das Forum steht, den Link dazu hier posten.

  3. notmadeleine said,

    7. Juni 2009 um 18:12

    Bin ich froh, dass ich über diese Seite gestolpert bin. Es freut mich zu sehen, dass ich nicht bescheuert bin, weil ich meine Brüste liebe und es auch erotisch finde, diese wieder mit Milch zu ‚füllen‘.

    Ich fand es geil zu stillen und war enttäuscht, dass mein ex-Mann es nicht nur ablehnte meine Milch zu versuchen, sondern es sogar als eklig empfand, wenn bei mir die Milch schoss. Ehrlich gesagt, fühlte ich mich von ihm abgelehnt; sobald ich aber keine Milch mehr in meinen Brüsten hatte, fand er es total geil meine Nippel zu saugen………

    Jetzt hab ich diesen Blog gefunden und Du machst mir Mut. Seit ich bei Stillbeziehungen.tk das erste mal die Infos durchgelesen habe bin ich dabei, meine Brüste zu stimulieren und die ‚Gymnastik‘ zu machen, meine Nippel zu massieren und hoffe, bald wieder Milch zu haben. Merkwürdig, es kommt mir so vor, als würden sich meine Brüste daran ‚erinnern‘ wie es war, als sie noch prall gefüllt waren mit Milch. Meine Nippel sind empfindlicher geworden, weicher, grösser und ich spüre das ziehen, dass beim Einschiessen der Milch da ist… allerdings nur leicht, wie ein entferntes Echo. Trotzdem stimmt mich das positiv. Ausserdem… ein kleiner netter Nebeneffet ist natürlich der, dass ich durch diese Manipulation der Brüste fast ständig feucht bin und mich wahnsinnig sexy und geil fühle.

    Mit meinem jetzigen Partner habe ich noch gar nicht darüber gesprochen ob das für ihn auch ok ist… es ist mir irgendwie auch.. naja nicht egal aber.. wenn er nicht saugen möchte, dann pumpe ich halt ab oder streich die Milch ab.. werf sie weg oder geniesse sie selber??

    Hatte auch schon die Fantasie, die Brüste einer Frau zu saugen.. und von einer Frau meine Brüste geleert zu bekommen…… obwohl ich ja eigentlich straight bin…

    • steamy58 said,

      14. Dezember 2009 um 11:39

      Auch als Mann bin ich ein glühender Befürworter und Anhänger der „Erotischen Laktation“.
      Da ich mit meiner ehemaligen Partnerin eine fast 15-jährige Beziehung/Stillbeziehung gelebt und ausgelebt habe, kann ich die Reaktionen von dem Mann/Partner von „notmadeleine“ nicht nachvollziehen.

      Bei mir war es meine Partnerin, welche mir das Angebot machte, wieder zu laktieren.
      Am Anfang wusste ich nicht so ganz worauf ich mich einliess, aber nach dem langwierigen Procedere der induzierten Laktation, mochte ich diese Facette der zwischenmenschlichen Beziehung unter gar keinen Umständen missen.
      Unsere Beziehung wurde durch das tägliche Saugen, Abpumpen etc. zwischen uns so nah und eng, ohne jedoch dass sich ein Partner eingeengt fühlte, aber so stabil wie keine der üblichen Beziehungen zwischen zwei Partnern.

      Ich vermisse diese intime, zärtliche Nähe sehr seit ich meine Partnerin durch den Tod verloren habe.

  4. wilderpeter said,

    18. September 2009 um 15:30

    Ich verstehe die Männer nicht, die von Ihrer Frau die Brust angeboten bekommen und diese ablehnen. Ich suche seit geraumer Zeit eine Frau die mit mir eine Erwachsenenstillbeziehung eingehen möchte.
    Ich würde so ein Angebot definitiv nicht ablehnen


Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: